Wie deine Vorsätze fürs neue Jahr nicht nur Vorsätze bleiben

Das Jahr neigt sich dem Ende. Diese Zeit eignet sich besonders, um innezuhalten, eine Bilanz zu ziehen und neue Ziele ins Auge zu fassen.

Doch jedes Jahr ist es dasselbe Spiel:

Nach ein paar Tagen oder Wochen haben sich die alten Gewohnheiten wieder eingeschlichen. Die Umsetzung der guten Vorsätze wird verschoben oder völlig über Bord geworfen – und alles bleibt beim Alten.

Das ist besonders tragisch für das eigene Unternehmen, denn ohne konkrete Ziele und strategische Umsetzung ist kaum Wachstum möglich.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, dass viele Unternehmer sich entweder gar keine Ziele setzen oder nur sehr schwammige Ziele im Kopf haben.

Ich dachte mir, es muss doch einen Weg geben die Fallstricke mit den Vorsätzen zu umgehen und damit seine Ziele besser zu reichen. Deshalb habe ich meine Kooperationspartnerin Miriam Krüger um ein Interview zu diesem Thema gebeten.

Miriam Krüger ist ein sehr erfahrener Business-Strategie Coach und Expertin für Erfolgsmindest und Zielsetzung. Sie steht für Klartext, perfekte Strategien und schnelle Umsetzung, denn wie sie sagt, hat viel „Bla-Bla“ noch niemanden geholfen.

Sabrina: Warum werfen die meisten Menschen ihre guten Vorsätze so schnell wieder über Bord?

Miriam: Ein Vorsatz ist immer etwas Unverbindliches. Es ist ein Vorhaben, ein Wunsch, also etwas, was man gerne hätte. Es ist nicht genug etwas zu wollen, denn das bringt niemanden dazu wirklich ins Handeln zu kommen.

Sabrina: Kannst du uns einen Tipp geben, wie ein Vorsatz verbindlich werden kann?

Miriam: Selbstverständlich. Zunächst müssen die Vorsätze in klare und erreichbare Ziele verwandelt werden. Ein Ziel ist die Entscheidung, ein konkretes Ergebnis zu einem festgelegten Zeitpunkt zu erreichen.

Der wichtigste Schritt ist allerdings, sich absolute Klarheit darüber zu verschaffen, warum man ein bestimmtes Ziel erreichen möchte. Wenn man nicht weißt, warum man das alles auf sich nimmst, wird man schnell aufhören das Ziel zu verfolgen, sobald es ein wenig schwieriger oder unbequemer wird. Dann werden die kreativsten Ausreden gefunden, warum man dieses Ziel gar nicht mehr verfolgen will oder muss. Ein klares „Warum“ fördert die Motivation für den Start und die Umsetzung.

Sabrina: Wie schnell soll man denn in die Umsetzung kommen?

Miriam: Wenn man sich ein konkretes Ziel gesetzt hat, muss der 1. Schritt in Richtung Ziel, also die erste Handlung, unbedingt innerhalb von 72-Stunden erfolgen. Damit erhöht sich die Chance, das Ziel auch zu erreichen ganz erheblich. Denn der erste Schritt ist immer der Wichtigste!

Sabrina: Ja, das stimmt, der erste Schritt ist immer der Schwerste. Aber es ist auch schwierig sich immer aufs Neue zu motivieren, am Ziel festzuhalten. Hast du da auch noch einen Tipp für uns?

Miriam: Macht eure Ziele unbedingt sichtbar. Behaltet eure Ziele und die Bedeutung der Zielerreichung stets im Auge. Schreibt eure Ziele auf ein Blatt Papier – oder noch besser: erstellt ein Visionboard. Das sollte an einem Ort aufgehangen werden, an dem man täglich mehrere Male vorbeikommt. Zum Beispiel an der Bürotür, über dem Schreibtisch oder am Kühlschrank. Das Ziel bekommt dadurch eine ganz andere Gewichtung.

Ein Ziel, dass man nur im Kopf hat, lässt sich viel leichter ignorieren und verschieben. Durch den konkreten Vorsatz, dieses Ziel zu erreichen, gibt man sich selbst das Versprechen, dieses Ziel auch zu erreichen.

Sabrina: Das klingt super und sehr logisch. Trotzdem gibt es auf dem Weg zum Ziel auch immer Hürden. Was sind denn die größten Stolpersteine auf dem Weg zum Ziel und wie kann man sie überwinden?

Miriam: Oh, das ist ein sehr großes Thema, denn Stolpersteine gibt es in den verschiedensten Formen und jeder Mensch hat zudem seine ganz persönlichen Selbstsabotageprogramme. Grundsätzlich sind neben der fehlenden Motivation, das falsche Zeitmanagement, die fehlende Strategie und das falsche Mindset zu nennen. Letzteres ist ein sicherer Erfolgsverhinderer, denn negative Glaubenssätze, Selbstzweifel, Angst vor Sichtbarkeit oder das falsche Money-Mindset sind so etwas wie automatische Selbstsabotageprogramme.

Sabrina: Ich denke, diese Selbstsabotageprogramme kennt jeder. Wie kann man denn trotzdem sicher ans Ziel kommen?

Miriam: Die einfachste Lösung ist: Sucht euch Unterstützung. Jedes Vorhaben lässt sich mit Unterstützung leichter umsetzen. Das gilt natürlich auch für Ziele. Es kann zwar auch eine Form der Motivation sein, wenn man es unbedingt alleine schaffen will, es den anderen oder sich selbst beweisen will. Durch diesen falschen Stolz erreicht man zwar das Ziel, aber wahrscheinlich wäre es viel einfacher und weniger aufwendig gewesen, wenn man bewusst Unterstützung gesucht und angenommen hätte.

Sabrina: Vielen Dank, liebe Miriam, für das tolle Interview und die wertvollen Tipps.

Ich hoffe, dir hat dieses Interview gefallen und du kommst schnell in die Umsetzung.

Falls du eine Abkürzung auf dem Weg zum Ziel nehmen möchtest, kann ich dir das gemeinsame Bestseller-Programm “Lass dein Herzensbusiness durch die Decke gehen” von Miriam und mir nur wärmstens ans Herz legen. Das 6-Wochen-Programm begleitet dich von deiner Vision, zu deinem Plan, zu deiner Strategie, bis zum Marketing und zur Umsetzung – Schritt für Schritt. Ein ganzes Modul widmet sich nur dem Thema Ziele.

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Hast du Fragen zu “Lass dein Herzensbusiness durch die Decke gehen”? Dann schaue dir gerne auch unsere FAQ zum Programm an.

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